Am 29.12.25 haben Patrick und ich die ersten Eindrücke gesammelt. Wir sind einfach durch die Stadt gelaufen und haben alles auf uns wirken lassen.
Es gibt hier unglaublich viel Street Art und die Gemälde sind sehr vielseitig und interessant. Der kleine Fluss durch die Stadt dagegen ist alles andere als farbenfroh- einfach nur braun und schlammig.
Ich konnte auch bereits meine Sammlung an Hard Rock Cafe Shirts und Gläsern erweitern. Dieser Punkt in Chile war somit bereits schnell abgehakt.










Valparaiso
Am 30.12.2025 ging es an die Pazifikküste nach Valparaíso, wo wir in das neue Jahr starten wollten.
Dort angekommen ging es mit dem Taxi zu unserer Unterkunft. Dort würden wir von Katy, unserer Gastgeberin, herzlich gegrüßt. Wir waren uns auf Anhieb sympathisch. Als Patrick fragte wo am Wasser der beste Ausblick auf das Feuerwerk besteht, führte Sie uns sofort in den obersten Stock ihres Hauses. Von dort ist der Blick auf den Hafen sensationell. Wir waren also eingeladen den Jahreswechsel dort zu verbringen. Diese Einladung nahmen wir gerne an.
Nach einer kurzen Ruhepause ging es in die Stadt. Valparaíso ist auf Hügeln gebaut, sodass gleich feststand, dass der Rückweg mit dem Uber erfolgt. Wir schlenderten etwas durch die Straßen und verschafften uns einen ersten Überblick. In der Stadt waren die Vorbereitungen auf die Party bereits in vollem Gange. Auf der aufgebauten Bühne fand ein Soundcheck der Band statt, die am Abend spielen sollte.
Nach unserem Rundgang waren wir in einem kleinen Restaurant mit einer sehr sympathischen Bedienung etwas essen und traten anschließend unseren Rückweg an.
Am Silvestertag ging es dann an die Küste, da wir gesehen hatten, dass dort Robben, Seelöwen und andere heimische Tierarten zu beobachten sind. Und was soll ich sagen, wir wurden nicht enttäuscht!
Zunächst beeindruckte uns die Größe der hier lebenden Möwen. Und als wir dann die ersten Robben und Seelöwen sahen, war es um mich geschehen. Die Seelöwen sind wirklich beeindruckend. Wir konnten sie von sehr nahem sehen. Da Goch am Wasser von den einheimischen Bewohnern Fische verarbeitet werden, finden sie hier natürlich immer einen Snack, den sie den Möwen mit Leichtigkeit streitig machen könnten. Wir gingen dann weiter und sahen noch mehrere heimische Vogelarten, darunter auch Pelikane.
Schon ab dem Morgen fingen die Einwohner an der Küste zu Campen und sich die besten Plätze für das Feuerwerk zu sichern. Es wurden sehr schnell mehr und die Party begann.
Wir gingen nun langsam wieder in Richtung der Stadt, Nachdem wir eine Kleinigkeit gegessen und kurz der Band auf der Bühne zugehört hatten, fuhren wir zurück.
Dort angekommen gingen wir hoch zu Katy. Wir lernten ihre Familie kennen, die uns sofort das Gefühl gab willkommen zu sein. Um Mitternacht und nach vielen Umarmungen drückte Katy mir ein Glas Champagner in die Hand. Ich entschloss mich mich mal eine Ausnahme zu machen und stieß mit allen auf das neue Jahr an.
Nun startete auch das Feuerwerk. Die Sicht darauf war wirklich fantastisch. Leider war es in dieser Nacht windstill, weshalb der Qualm nicht abzog und etwas von der Pracht verschluckt hat. Dennoch war es beeindruckend. Es gilt ja als eines der größten Feuerwerke Südamerikas.
Wir verbrachten dann noch einige Stunden zusammen. Alle waren super herzlich zu uns. Dank des Google Übersetzer hatten wir schöne Gespräche und sehr viel Spaß. Man konnte sich fast wie ein Freund der Familie fühlen. Wir bekamen auch einige Tipps für unsere weitere Reise, inner- und ausserhalbs von Chile.
Den Neujahrstag verbrachten wir dann ganz entspannt. Abends gab es einige Runden Mario Kart und Mario Party. (Patrick, die Rache wird über dich hereinbrechen – LoL)
Am 02.01.2025 ging es dann wieder nach Santiago.
































Santiago die Zweite
Am 02..01.2026 ging es wieder nach Santiago.
Wir haben die Stadt etwas weiter erkundet und sind dabei weiter auf viel kreative Street Art gestossen. Es gibt auch viele Märkte und Malls, durch die wir geschlendert sind. Grünflächen waren nicht so viele zu finden, aber wenn welche von uns entdeckt wurden, waren diese schön anzusehen.
Am Sonntag stand dann das Highlight für Santiago an. Wir sind mit einer sehr steil fahrenden Bahn auf die höchste Erhebung hier in der Stadt gefahren. Oben angekommen hat man eine tolle Aussicht über die Stadt und kann auch die Anden sehen. Wir hatten schon am ersten Tag entdeckt, dass sich auf diesem Berg eine Statue befindet, welche an die Christusstatue in Rio erinnerte. Es handelt sich hier jedoch um ein weibliches Gegenstück. Das Gelände drumherum ist sehr schön angelegt und bot einige Fotomotive. Auf einem der Gipfel der Anden war sogar etwas Schnee zu erspähen. Nach dem Rundgang ging es wieder mit der Seilbahn zurück.
Da wir in unseren Wohnungen immer eine Küche hatten, sind wir abends auf Selbstverpflegung umgestiegen. Das Essen in den Restaurants liegt hier oft auf Heimatniveau. Aber auch die Lebensmittel sind nicht gerade günstig. Dafür gab es gut trinkbares alkoholfreies Bier und ein sehr gutes Radler ohne Alkohol.
Da wir leider länger in Santiago bleiben müssen, beschränkt sich der Aufenthalt hier auf den Besuch von Märkten und das schlender durch die Straßen. Soviel zu sehen gibt es hier dann doch nicht.















Wir mussten unseren Aufenthalt in Santiago leider ungeplant verlängern, weshalb wir nicht soviel machen und erleben konnten. Daher haben wir am 09.01. das „Fantasialanda“, den Vergnügungspark hier, besucht. Dieser ist nicht allzu groß, jedoch sehr schön angelegt. Es gibt so einige coole Fahrgeschäfte. Patrick hat sich die Wildwasserbahn gegeben. Ich dagegen habe mich zum ersten mal in eine Looping-Bahn getraut. Und was soll ich sagen, es hat wirklich Spaß gemacht. Obwohl, die Loopings in der zweiten Phase der Fahrt rückwärts zu absolvieren war schon wild. Eine weitere Fahrt habe ich dann doch nicht unternommen, aber das Erlebnis war schon cool.









Am Sonntag ging es dann etwas in Richtung der Anden nach San Jose´ de Maipo. Wir wollten zuerst mit dem Bus hinfahren. Allerdings war es mit dem Uber nicht allzu teuer, weshalb wir uns für diese Variante und die Zeitersparnis entschieden. Von dort hatten wir einen schönen Ausblick auf die Gebirgskette.








Nachdem wir heute etwas Notwendiges abschließend regeln konnten, geht es morgen nach Buenos Aires in Argentinien.
Leider fällt unsere Chile-Reise kürzer als geplant aus, und wir haben nur Santiago und Valparaiso gesehen, haben uns aber entschieden das nächste Kapitel zu starten. Ein von mir geplantes Highlight holen wir dann in Argentinien nach.
Abschließend kann ich sagen, dass die Menschen hier super freundlich und hilfsbereit sind. Dies erstreckte sich über alle Gastgeber, die auch Extrawünsche erfüllt haben. Das Highlight unter diesen waren natürlich Katy und ihre Familie in Valparaiso.

Seid gespannt, wie es nun weitergeht.
Seid gespannt, wie es nun weitergeht.
